AMD Ryzen 3 Pro 1300 vs Intel Core i3 8100 Vergleich

AMD Ryzen 3 PRO 1300 vs Intel Core i3 8100

CPU
AMD
AMD Ryzen 3 PRO 1300
4 Kerne / 4 Threads3.50 – 3.70 GHzAM4 (PGA 1331)8 MB L3-Cache65 W TDP
Score: 6.120
Gewinner +0%
VS
CPU
intel
Intel Core i3 8100
4 Kerne / 4 Threads3.60 – ? GHzLGA 1151-26 MB L3-Cache65 W TDP
Score: 5.910
AMD Ryzen 3 PRO 1300 (6.120) Intel Core i3 8100 (5.910)
51%
49%
Relativer Leistungsanteil basierend auf Benchmark-Score
AMD Ryzen 3 PRO 1300 Gewinner
Intel Core i3 8100
Hersteller
AMD
Intel
Socket
AM4 (PGA 1331)
LGA 1151-2
Architektur
Summit Ridge (Zen)
Coffee Lake S
Lithographie
14 nm
14 nm
Erscheinungsjahr
2017
2017
Kerne
4
4
Threads
4
4
Basistakt
3.50 GHz
3.60 GHz
Boost-Takt
3.70 GHz
TDP
65 W
65 W
L3-Cache
8 MB
6 MB
RAM-Typ
DDR4
DDR4
PCIe
Gen 3
Gen 3
Benchmark Score
6120
5910

AMD Ryzen 3 PRO 1300 vs Intel Core i3 8100 – CPU Vergleich

Knapper VorsprungAMD Ryzen 3 PRO 1300 +2 %

Mindestens ein Score basiert auf geschätzten Werten – die Tendenz ist zuverlässig, der genaue Prozentwert kann abweichen.

AMD Ryzen 3 PRO 1300 vs Intel Core i3 8100: Knapper geht's kaum. AMD Ryzen 3 PRO 1300 liegt mit nur 2 % vorne – im Alltag kaum spürbar. Der Preis entscheidet. Beachte außerdem: Intel Core i3 8100 hat eine integrierte Grafik, AMD Ryzen 3 PRO 1300 benötigt zwingend eine dedizierte GPU.

Benchmark-Vergleich · AMD Ryzen 3 PRO 1300 vs Intel Core i3 8100 · Vorsprung: 2 %

Leistungsanalyse im Detail

Im Benchmark-Test erreicht der AMD Ryzen 3 PRO 1300 einen Score von 6,120, während der Intel Core i3 8100 auf 5,910 kommt. Das ergibt einen Leistungsunterschied von 2 %.

Besonders relevant für Gamer: Der Single-Thread-Takt bestimmt maßgeblich die Gaming-Performance, da die meisten Spiele von wenigen schnellen Kernen profitieren. Bei Workloads wie Video-Encoding oder 3D-Rendering kommt es hingegen auf die Gesamtzahl der Kerne an.

Architektur und Generationsunterschied

Die Architekturen unterscheiden sich: Summit Ridge (Zen) vs Coffee Lake S. Intel Core i3 8100 nutzt die neuere Fertigungsgeneration, was sich positiv auf Effizienz und IPC (Instruktionen pro Takt) auswirkt.

Technische Eckdaten im Überblick

EigenschaftAMD Ryzen 3 PRO 1300Intel Core i3 8100
Benchmark-Score6,1205,910
Kerne44
Threads44
Boost-Takt3.70 GHz– GHz
TDP65 W65 W
L3-Cache8 MB6 MB
ArchitekturSummit Ridge (Zen)Coffee Lake S
SocketAM4 (PGA 1331)LGA 1151-2
RAM-TypDDR4DDR4

Wichtige Unterschiede im Detail

Integrierte Grafik: Intel Core i3 8100 verfügt über eine integrierte Grafikeinheit (Intel UHD Graphics 630), AMD Ryzen 3 PRO 1300 hingegen nicht. Ohne iGPU ist zwingend eine dedizierte Grafikkarte erforderlich – ohne sie gibt es kein Bild. Die iGPU eignet sich für Office, Browser und leichte Medienanwendungen; für Gaming ist eine separate GPU in beiden Fällen empfehlenswert. Besitzer von Intel Core i3 8100 profitieren außerdem von Intel Quick Sync Video für hardwarebeschleunigtes Video-Encoding.

Einsatzbereiche und Praxisvergleich

Für Gaming ist AMD Ryzen 3 PRO 1300 die empfehlenswertere Wahl, wenn der Preisunterschied gering ist. Bei reinen Office- und Produktivitäts-Workloads ist der Unterschied von 2 % im Alltag kaum spürbar.

Kaufempfehlung

AMD Ryzen 3 PRO 1300 ist in diesem Vergleich die Empfehlung. Intel Core i3 8100 bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn das Budget enger ist.

Häufige Fragen

Welcher Prozessor ist besser?
AMD Ryzen 3 PRO 1300 gewinnt mit 2 % Vorsprung.
Lohnt sich das Upgrade?
Bei mehr als 20 % Unterschied ist ein Upgrade in der Regel spürbar. Bei weniger als 10 % lohnt sich der Wechsel kaum.

Fazit

AMD Ryzen 3 PRO 1300 gewinnt diesen Vergleich mit 2 % Vorsprung. Für anspruchsvolle Anwendungen ist er die bessere Wahl – Intel Core i3 8100 bleibt eine solide Option für budgetbewusste Nutzer.

Plattform, Kompatibilität und Zukunftssicherheit

Bei der Wahl zwischen AMD Ryzen 3 PRO 1300 und Intel Core i3 8100 spielen neben der reinen Rechenleistung auch Plattformfragen eine wichtige Rolle. Unterschiedliche Sockel bedeuten unterschiedliche Mainboard-Anforderungen – wer bereits ein System hat, sollte die Kompatibilität vor dem Kauf prüfen.

Energieeffizienz und Kühlung

Beide Prozessoren liegen im ähnlichen TDP-Bereich. Ein energieeffizienterer Prozessor läuft kühler und stellt geringere Anforderungen an das Kühlsystem – relevant für kompakte Builds oder leise Systeme.

RAM und Plattform-Ökosystem

Neuere Prozessoren unterstützen häufig DDR5-RAM und PCIe 5.0, was für Zukunftssicherheit sorgt. Wer heute in eine Plattform mit DDR5-Unterstützung investiert, profitiert langfristig von schnellerem RAM und mehr Bandbreite für GPU und Storage.

Empfehlung für verschiedene Nutzerprofile

Gaming: AMD Ryzen 3 PRO 1300 ist die bessere Wahl wenn Frameraten und niedrige Latenzen Priorität haben. Bei 1080p mit aktuellen GPUs sind beide Prozessoren für die meisten Spiele ausreichend.

Content Creation: Mehr Kerne und Threads zahlen sich bei Video-Rendering, 3D-Modellierung oder Code-Kompilierung aus. AMD Ryzen 3 PRO 1300 bietet hier in der Regel den größeren Vorteil.

Budget-Empfehlung: Wer Kosten sparen möchte, ohne merklich auf Leistung zu verzichten, sollte den Preisunterschied im Verhältnis zum Leistungsgewinn von 2 % abwägen.

Detailbetrachtung: Kerne, Cache und Plattform

AMD Ryzen 3 PRO 1300 bringt 4 Kerne und 4 Threads mit, während Intel Core i3 8100 auf 4 Kerne und 4 Threads setzt. Die Kernanzahl allein sagt wenig über die Gaming-Performance – entscheidend ist der Single-Thread-Takt, also wie schnell ein einzelner Kern arbeitet. Bei Multitasking, Streaming oder Content-Creation hingegen zahlen sich mehr Kerne direkt aus.

L3-Cache und seine Bedeutung

Der L3-Cache beträgt bei AMD Ryzen 3 PRO 1300 8 MB, bei Intel Core i3 8100 6 MB. Ein größerer Cache reduziert Latenzen und verbessert die Performance bei Workloads mit wiederholtem Datenzugriff.

Systemzusammenstellung: Was sonst noch zählt

Die CPU ist nur ein Teil des Gesamtsystems. Für maximale Performance sollte der Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb laufen und auf den empfohlenen Takt des Prozessors konfiguriert sein. Achte darauf, dass der Arbeitsspeicher zum empfohlenen Takt des Prozessors konfiguriert ist – falsch eingestellter RAM kostet messbar Performance.

Das Mainboard sollte zum Sockel der gewählten CPU passen und idealerweise Unterstützung für zukünftige Prozessor-Generationen bieten. Wer langfristig plant, sollte auf Plattformen mit längerem Update-Zyklus setzen.

Kühlung und Thermik

Beide Prozessoren benötigen ausreichend Kühlung um dauerhaft bei maximaler Leistung zu arbeiten. Ein guter Boxed-Kühler reicht für Office-Betrieb, für Gaming und Dauerlast empfiehlt sich ein Aftermarket-Kühler ab 40–50 € Preisklasse. Tower-Kühler oder kompakte Wasserkühlungen halten die Temperaturen stabiler und ermöglichen höhere Boost-Frequenzen über längere Zeit.

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