AMD Ryzen 7 1700 vs Intel Core i3 11100b Vergleich

AMD Ryzen 7 1700 vs Intel Core i3 11100B

CPU
AMD
AMD Ryzen 7 1700
8 Kerne / 16 Threads3.00 – 3.70 GHzAM4 (PGA 1331)16 MB L3-Cache65 W TDP
Score: 16.384
Gewinner +0%
VS
CPU
intel
Intel Core i3 11100B
4 Kerne / 4 Threads3.60 – 4.40 GHzLGA 120012 MB L3-Cache65 W TDP
Score: 7.340
AMD Ryzen 7 1700 (16.384) Intel Core i3 11100B (7.340)
69%
31%
Relativer Leistungsanteil basierend auf Benchmark-Score
AMD Ryzen 7 1700 Gewinner
Intel Core i3 11100B
Hersteller
AMD
Intel
Socket
AM4 (PGA 1331)
LGA 1200
Architektur
Summit Ridge (Zen)
Rocket Lake S
Lithographie
14 nm
14 nm
Erscheinungsjahr
2017
2021
Kerne
8
4
Threads
16
4
Basistakt
3.00 GHz
3.60 GHz
Boost-Takt
3.70 GHz
4.40 GHz
TDP
65 W
65 W
L3-Cache
16 MB
12 MB
RAM-Typ
DDR4
DDR4
PCIe
Gen 3
Gen 3
Benchmark Score
16384
7340

AMD Ryzen 7 1700 vs Intel Core i3 11100B – CPU Vergleich

Klarer GewinnerAMD Ryzen 7 1700 +68 %

Mindestens ein Score basiert auf geschätzten Werten – die Tendenz ist zuverlässig, der genaue Prozentwert kann abweichen.

Im Direktvergleich zwischen AMD Ryzen 7 1700 und Intel Core i3 11100B setzt sich AMD Ryzen 7 1700 mit 68 % Vorsprung klar durch. Beachte außerdem: Intel Core i3 11100B hat eine integrierte Grafik, AMD Ryzen 7 1700 benötigt zwingend eine dedizierte GPU.

Benchmark-Vergleich · AMD Ryzen 7 1700 vs Intel Core i3 11100B · Vorsprung: 68 %

Leistungsanalyse im Detail

Im Benchmark-Test erreicht der AMD Ryzen 7 1700 einen Score von 16,384, während der Intel Core i3 11100B auf 7,340 kommt. Das ergibt einen Leistungsunterschied von 68 %.

Besonders relevant für Gamer: Der Single-Thread-Takt bestimmt maßgeblich die Gaming-Performance, da die meisten Spiele von wenigen schnellen Kernen profitieren. Bei Workloads wie Video-Encoding oder 3D-Rendering kommt es hingegen auf die Gesamtzahl der Kerne an.

Architektur und Generationsunterschied

Die Architekturen unterscheiden sich: Summit Ridge (Zen) vs Rocket Lake S. Intel Core i3 11100B nutzt die neuere Fertigungsgeneration, was sich positiv auf Effizienz und IPC (Instruktionen pro Takt) auswirkt.

Technische Eckdaten im Überblick

EigenschaftAMD Ryzen 7 1700Intel Core i3 11100B
Benchmark-Score16,3847,340
Kerne84
Threads164
Boost-Takt3.70 GHz4.40 GHz
TDP65 W65 W
L3-Cache16 MB12 MB
ArchitekturSummit Ridge (Zen)Rocket Lake S
SocketAM4 (PGA 1331)LGA 1200
RAM-TypDDR4DDR4

Wichtige Unterschiede im Detail

Integrierte Grafik: Intel Core i3 11100B verfügt über eine integrierte Grafikeinheit (Intel UHD Graphics 750), AMD Ryzen 7 1700 hingegen nicht. Ohne iGPU ist zwingend eine dedizierte Grafikkarte erforderlich – ohne sie gibt es kein Bild. Die iGPU eignet sich für Office, Browser und leichte Medienanwendungen; für Gaming ist eine separate GPU in beiden Fällen empfehlenswert. Besitzer von Intel Core i3 11100B profitieren außerdem von Intel Quick Sync Video für hardwarebeschleunigtes Video-Encoding.

Kernanzahl: AMD Ryzen 7 1700 hat 8 Kerne / 16 Threads, Intel Core i3 11100B hat 4 Kerne / 4 Threads. AMD Ryzen 7 1700 profitiert bei Multitasking, Video-Rendering und parallelen Workloads von der höheren Kernzahl.

Boost-Takt: AMD Ryzen 7 1700 taktet mit bis zu 3.7 GHz, Intel Core i3 11100B mit 4.4 GHz. Ein höherer Boost-Takt wirkt sich direkt auf die Single-Thread-Leistung aus – relevant für Gaming und latenzempfindliche Anwendungen. Intel Core i3 11100B hat hier den Vorteil.

Einsatzbereiche und Praxisvergleich

Für Gaming ist AMD Ryzen 7 1700 die empfehlenswertere Wahl, wenn der Preisunterschied gering ist. Bei reinen Office- und Produktivitäts-Workloads ist der Unterschied von 68 % im Alltag kaum spürbar.

Kaufempfehlung

AMD Ryzen 7 1700 ist in diesem Vergleich die Empfehlung. Intel Core i3 11100B bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn das Budget enger ist.

Häufige Fragen

Welcher Prozessor ist besser?
AMD Ryzen 7 1700 gewinnt mit 68 % Vorsprung.
Lohnt sich das Upgrade?
Bei mehr als 20 % Unterschied ist ein Upgrade in der Regel spürbar. Bei weniger als 10 % lohnt sich der Wechsel kaum.

Fazit

AMD Ryzen 7 1700 gewinnt diesen Vergleich mit 68 % Vorsprung. Für anspruchsvolle Anwendungen ist er die bessere Wahl – Intel Core i3 11100B bleibt eine solide Option für budgetbewusste Nutzer.

Plattform, Kompatibilität und Zukunftssicherheit

Bei der Wahl zwischen AMD Ryzen 7 1700 und Intel Core i3 11100B spielen neben der reinen Rechenleistung auch Plattformfragen eine wichtige Rolle. Unterschiedliche Sockel bedeuten unterschiedliche Mainboard-Anforderungen – wer bereits ein System hat, sollte die Kompatibilität vor dem Kauf prüfen.

Energieeffizienz und Kühlung

Beide Prozessoren liegen im ähnlichen TDP-Bereich. Ein energieeffizienterer Prozessor läuft kühler und stellt geringere Anforderungen an das Kühlsystem – relevant für kompakte Builds oder leise Systeme.

RAM und Plattform-Ökosystem

Neuere Prozessoren unterstützen häufig DDR5-RAM und PCIe 5.0, was für Zukunftssicherheit sorgt. Wer heute in eine Plattform mit DDR5-Unterstützung investiert, profitiert langfristig von schnellerem RAM und mehr Bandbreite für GPU und Storage.

Empfehlung für verschiedene Nutzerprofile

Gaming: AMD Ryzen 7 1700 ist die bessere Wahl wenn Frameraten und niedrige Latenzen Priorität haben. Bei 1080p mit aktuellen GPUs sind beide Prozessoren für die meisten Spiele ausreichend.

Content Creation: Mehr Kerne und Threads zahlen sich bei Video-Rendering, 3D-Modellierung oder Code-Kompilierung aus. AMD Ryzen 7 1700 bietet hier in der Regel den größeren Vorteil.

Budget-Empfehlung: Wer Kosten sparen möchte, ohne merklich auf Leistung zu verzichten, sollte den Preisunterschied im Verhältnis zum Leistungsgewinn von 68 % abwägen.

Detailbetrachtung: Kerne, Cache und Plattform

AMD Ryzen 7 1700 bringt 8 Kerne und 16 Threads mit, während Intel Core i3 11100B auf 4 Kerne und 4 Threads setzt. Die Kernanzahl allein sagt wenig über die Gaming-Performance – entscheidend ist der Single-Thread-Takt, also wie schnell ein einzelner Kern arbeitet. Bei Multitasking, Streaming oder Content-Creation hingegen zahlen sich mehr Kerne direkt aus.

L3-Cache und seine Bedeutung

Der L3-Cache beträgt bei AMD Ryzen 7 1700 16 MB, bei Intel Core i3 11100B 12 MB. Ein größerer Cache reduziert Latenzen und verbessert die Performance bei Workloads mit wiederholtem Datenzugriff.

Systemzusammenstellung: Was sonst noch zählt

Die CPU ist nur ein Teil des Gesamtsystems. Für maximale Performance sollte der Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb laufen und auf den empfohlenen Takt des Prozessors konfiguriert sein. Achte darauf, dass der Arbeitsspeicher zum empfohlenen Takt des Prozessors konfiguriert ist – falsch eingestellter RAM kostet messbar Performance.

Das Mainboard sollte zum Sockel der gewählten CPU passen und idealerweise Unterstützung für zukünftige Prozessor-Generationen bieten. Wer langfristig plant, sollte auf Plattformen mit längerem Update-Zyklus setzen.

Kühlung und Thermik

Beide Prozessoren benötigen ausreichend Kühlung um dauerhaft bei maximaler Leistung zu arbeiten. Ein guter Boxed-Kühler reicht für Office-Betrieb, für Gaming und Dauerlast empfiehlt sich ein Aftermarket-Kühler ab 40–50 € Preisklasse. Tower-Kühler oder kompakte Wasserkühlungen halten die Temperaturen stabiler und ermöglichen höhere Boost-Frequenzen über längere Zeit.

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