AMD Ryzen 7 5800 vs Intel Core i5 11500 Vergleich

AMD Ryzen 7 5800 vs Intel Core i5 11500

CPU
AMD
AMD Ryzen 7 5800
8 Kerne / 16 Threads3.80 – 4.60 GHzAM4 (PGA 1331)32 MB L3-Cache65 W TDP
Score: 20.672
Gewinner +0%
VS
CPU
intel
Intel Core i5 11500
6 Kerne / 12 Threads2.70 – 4.60 GHzLGA 120012 MB L3-Cache65 W TDP
Score: 15.204
AMD Ryzen 7 5800 (20.672) Intel Core i5 11500 (15.204)
58%
42%
Relativer Leistungsanteil basierend auf Benchmark-Score
AMD Ryzen 7 5800 Gewinner
Intel Core i5 11500
Hersteller
AMD
Intel
Socket
AM4 (PGA 1331)
LGA 1200
Architektur
Vermeer (Zen 3)
Rocket Lake S
Lithographie
7 nm
14 nm
Erscheinungsjahr
2021
2021
Kerne
8
6
Threads
16
12
Basistakt
3.80 GHz
2.70 GHz
Boost-Takt
4.60 GHz
4.60 GHz
TDP
65 W
65 W
L3-Cache
32 MB
12 MB
RAM-Typ
DDR4
DDR4
PCIe
Gen 4
Gen 4
Benchmark Score
20672
15204

AMD Ryzen 7 5800 vs Intel Core i5 11500 – CPU Vergleich

Klarer GewinnerAMD Ryzen 7 5800 +20 %

Mindestens ein Score basiert auf geschätzten Werten – die Tendenz ist zuverlässig, der genaue Prozentwert kann abweichen.

Im Direktvergleich zwischen AMD Ryzen 7 5800 und Intel Core i5 11500 setzt sich AMD Ryzen 7 5800 mit 20 % Vorsprung klar durch. Beachte außerdem: Intel Core i5 11500 hat eine integrierte Grafik, AMD Ryzen 7 5800 benötigt zwingend eine dedizierte GPU.

Benchmark-Vergleich · AMD Ryzen 7 5800 vs Intel Core i5 11500 · Vorsprung: 20 %

Leistungsanalyse im Detail

Im Benchmark-Test erreicht der AMD Ryzen 7 5800 einen Score von 20,672, während der Intel Core i5 11500 auf 15,204 kommt. Das ergibt einen Leistungsunterschied von 20 %.

Besonders relevant für Gamer: Der Single-Thread-Takt bestimmt maßgeblich die Gaming-Performance, da die meisten Spiele von wenigen schnellen Kernen profitieren. Bei Workloads wie Video-Encoding oder 3D-Rendering kommt es hingegen auf die Gesamtzahl der Kerne an.

Architektur und Generationsunterschied

Die Architekturen unterscheiden sich: Vermeer (Zen 3) vs Rocket Lake S. Intel Core i5 11500 nutzt die neuere Fertigungsgeneration, was sich positiv auf Effizienz und IPC (Instruktionen pro Takt) auswirkt.

Technische Eckdaten im Überblick

EigenschaftAMD Ryzen 7 5800Intel Core i5 11500
Benchmark-Score20,67215,204
Kerne86
Threads1612
Boost-Takt4.60 GHz4.60 GHz
TDP65 W65 W
L3-Cache32 MB12 MB
ArchitekturVermeer (Zen 3)Rocket Lake S
SocketAM4 (PGA 1331)LGA 1200
RAM-TypDDR4DDR4

Wichtige Unterschiede im Detail

Integrierte Grafik: Intel Core i5 11500 verfügt über eine integrierte Grafikeinheit (Intel UHD Graphics 750), AMD Ryzen 7 5800 hingegen nicht. Ohne iGPU ist zwingend eine dedizierte Grafikkarte erforderlich – ohne sie gibt es kein Bild. Die iGPU eignet sich für Office, Browser und leichte Medienanwendungen; für Gaming ist eine separate GPU in beiden Fällen empfehlenswert. Besitzer von Intel Core i5 11500 profitieren außerdem von Intel Quick Sync Video für hardwarebeschleunigtes Video-Encoding.

Kernanzahl: AMD Ryzen 7 5800 hat 8 Kerne / 16 Threads, Intel Core i5 11500 hat 6 Kerne / 12 Threads. AMD Ryzen 7 5800 profitiert bei Multitasking, Video-Rendering und parallelen Workloads von der höheren Kernzahl.

Einsatzbereiche und Praxisvergleich

Für Gaming ist AMD Ryzen 7 5800 die empfehlenswertere Wahl, wenn der Preisunterschied gering ist. Bei reinen Office- und Produktivitäts-Workloads ist der Unterschied von 20 % im Alltag kaum spürbar.

Kaufempfehlung

AMD Ryzen 7 5800 ist in diesem Vergleich die Empfehlung. Intel Core i5 11500 bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn das Budget enger ist.

Häufige Fragen

Welcher Prozessor ist besser?
AMD Ryzen 7 5800 gewinnt mit 20 % Vorsprung.
Lohnt sich das Upgrade?
Bei mehr als 20 % Unterschied ist ein Upgrade in der Regel spürbar. Bei weniger als 10 % lohnt sich der Wechsel kaum.

Fazit

AMD Ryzen 7 5800 gewinnt diesen Vergleich mit 20 % Vorsprung. Für anspruchsvolle Anwendungen ist er die bessere Wahl – Intel Core i5 11500 bleibt eine solide Option für budgetbewusste Nutzer.

Plattform, Kompatibilität und Zukunftssicherheit

Bei der Wahl zwischen AMD Ryzen 7 5800 und Intel Core i5 11500 spielen neben der reinen Rechenleistung auch Plattformfragen eine wichtige Rolle. Unterschiedliche Sockel bedeuten unterschiedliche Mainboard-Anforderungen – wer bereits ein System hat, sollte die Kompatibilität vor dem Kauf prüfen.

Energieeffizienz und Kühlung

Beide Prozessoren liegen im ähnlichen TDP-Bereich. Ein energieeffizienterer Prozessor läuft kühler und stellt geringere Anforderungen an das Kühlsystem – relevant für kompakte Builds oder leise Systeme.

RAM und Plattform-Ökosystem

Neuere Prozessoren unterstützen häufig DDR5-RAM und PCIe 5.0, was für Zukunftssicherheit sorgt. Wer heute in eine Plattform mit DDR5-Unterstützung investiert, profitiert langfristig von schnellerem RAM und mehr Bandbreite für GPU und Storage.

Empfehlung für verschiedene Nutzerprofile

Gaming: AMD Ryzen 7 5800 ist die bessere Wahl wenn Frameraten und niedrige Latenzen Priorität haben. Bei 1080p mit aktuellen GPUs sind beide Prozessoren für die meisten Spiele ausreichend.

Content Creation: Mehr Kerne und Threads zahlen sich bei Video-Rendering, 3D-Modellierung oder Code-Kompilierung aus. AMD Ryzen 7 5800 bietet hier in der Regel den größeren Vorteil.

Budget-Empfehlung: Wer Kosten sparen möchte, ohne merklich auf Leistung zu verzichten, sollte den Preisunterschied im Verhältnis zum Leistungsgewinn von 20 % abwägen.

Detailbetrachtung: Kerne, Cache und Plattform

AMD Ryzen 7 5800 bringt 8 Kerne und 16 Threads mit, während Intel Core i5 11500 auf 6 Kerne und 12 Threads setzt. Die Kernanzahl allein sagt wenig über die Gaming-Performance – entscheidend ist der Single-Thread-Takt, also wie schnell ein einzelner Kern arbeitet. Bei Multitasking, Streaming oder Content-Creation hingegen zahlen sich mehr Kerne direkt aus.

L3-Cache und seine Bedeutung

Der L3-Cache beträgt bei AMD Ryzen 7 5800 32 MB, bei Intel Core i5 11500 12 MB. Ein größerer Cache reduziert Latenzen und verbessert die Performance bei Workloads mit wiederholtem Datenzugriff.

Systemzusammenstellung: Was sonst noch zählt

Die CPU ist nur ein Teil des Gesamtsystems. Für maximale Performance sollte der Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb laufen und auf den empfohlenen Takt des Prozessors konfiguriert sein. Achte darauf, dass der Arbeitsspeicher zum empfohlenen Takt des Prozessors konfiguriert ist – falsch eingestellter RAM kostet messbar Performance.

Das Mainboard sollte zum Sockel der gewählten CPU passen und idealerweise Unterstützung für zukünftige Prozessor-Generationen bieten. Wer langfristig plant, sollte auf Plattformen mit längerem Update-Zyklus setzen.

Kühlung und Thermik

Beide Prozessoren benötigen ausreichend Kühlung um dauerhaft bei maximaler Leistung zu arbeiten. Ein guter Boxed-Kühler reicht für Office-Betrieb, für Gaming und Dauerlast empfiehlt sich ein Aftermarket-Kühler ab 40–50 € Preisklasse. Tower-Kühler oder kompakte Wasserkühlungen halten die Temperaturen stabiler und ermöglichen höhere Boost-Frequenzen über längere Zeit.

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