AMD Ryzen 7 Pro 1700x vs Intel Core i3 10300 Vergleich

AMD Ryzen 7 PRO 1700X vs Intel Core i3 10300

CPU
AMD
AMD Ryzen 7 PRO 1700X
8 Kerne / 16 Threads3.40 – 3.80 GHzAM4 (PGA 1331)16 MB L3-Cache95 W TDP
Score: 16.816
Gewinner +0%
VS
CPU
intel
Intel Core i3 10300
4 Kerne / 4 Threads3.70 – 4.40 GHzLGA 12008 MB L3-Cache65 W TDP
Score: 7.240
AMD Ryzen 7 PRO 1700X (16.816) Intel Core i3 10300 (7.240)
70%
30%
Relativer Leistungsanteil basierend auf Benchmark-Score
AMD Ryzen 7 PRO 1700X Gewinner
Intel Core i3 10300
Hersteller
AMD
Intel
Socket
AM4 (PGA 1331)
LGA 1200
Architektur
Summit Ridge (Zen)
Comet Lake S
Lithographie
14 nm
14 nm
Erscheinungsjahr
2017
2020
Kerne
8
4
Threads
16
4
Basistakt
3.40 GHz
3.70 GHz
Boost-Takt
3.80 GHz
4.40 GHz
TDP
95 W
65 W
L3-Cache
16 MB
8 MB
RAM-Typ
DDR4
DDR4
PCIe
Gen 3
Gen 3
Benchmark Score
16816
7240

AMD Ryzen 7 PRO 1700X vs Intel Core i3 10300 – CPU Vergleich

Klarer GewinnerAMD Ryzen 7 PRO 1700X +73 %

Mindestens ein Score basiert auf geschätzten Werten – die Tendenz ist zuverlässig, der genaue Prozentwert kann abweichen.

Im Direktvergleich zwischen AMD Ryzen 7 PRO 1700X und Intel Core i3 10300 setzt sich AMD Ryzen 7 PRO 1700X mit 73 % Vorsprung klar durch. Beachte außerdem: Intel Core i3 10300 hat eine integrierte Grafik, AMD Ryzen 7 PRO 1700X benötigt zwingend eine dedizierte GPU.

Benchmark-Vergleich · AMD Ryzen 7 PRO 1700X vs Intel Core i3 10300 · Vorsprung: 73 %

Leistungsanalyse im Detail

Im Benchmark-Test erreicht der AMD Ryzen 7 PRO 1700X einen Score von 16,816, während der Intel Core i3 10300 auf 7,240 kommt. Das ergibt einen Leistungsunterschied von 73 %.

Besonders relevant für Gamer: Der Single-Thread-Takt bestimmt maßgeblich die Gaming-Performance, da die meisten Spiele von wenigen schnellen Kernen profitieren. Bei Workloads wie Video-Encoding oder 3D-Rendering kommt es hingegen auf die Gesamtzahl der Kerne an.

Architektur und Generationsunterschied

Die Architekturen unterscheiden sich: Summit Ridge (Zen) vs Comet Lake S. Intel Core i3 10300 nutzt die neuere Fertigungsgeneration, was sich positiv auf Effizienz und IPC (Instruktionen pro Takt) auswirkt.

Technische Eckdaten im Überblick

EigenschaftAMD Ryzen 7 PRO 1700XIntel Core i3 10300
Benchmark-Score16,8167,240
Kerne84
Threads164
Boost-Takt3.80 GHz4.40 GHz
TDP95 W65 W
L3-Cache16 MB8 MB
ArchitekturSummit Ridge (Zen)Comet Lake S
SocketAM4 (PGA 1331)LGA 1200
RAM-TypDDR4DDR4

Wichtige Unterschiede im Detail

Integrierte Grafik: Intel Core i3 10300 verfügt über eine integrierte Grafikeinheit (Intel UHD Graphics 630), AMD Ryzen 7 PRO 1700X hingegen nicht. Ohne iGPU ist zwingend eine dedizierte Grafikkarte erforderlich – ohne sie gibt es kein Bild. Die iGPU eignet sich für Office, Browser und leichte Medienanwendungen; für Gaming ist eine separate GPU in beiden Fällen empfehlenswert. Besitzer von Intel Core i3 10300 profitieren außerdem von Intel Quick Sync Video für hardwarebeschleunigtes Video-Encoding.

Kernanzahl: AMD Ryzen 7 PRO 1700X hat 8 Kerne / 16 Threads, Intel Core i3 10300 hat 4 Kerne / 4 Threads. AMD Ryzen 7 PRO 1700X profitiert bei Multitasking, Video-Rendering und parallelen Workloads von der höheren Kernzahl.

Boost-Takt: AMD Ryzen 7 PRO 1700X taktet mit bis zu 3.8 GHz, Intel Core i3 10300 mit 4.4 GHz. Ein höherer Boost-Takt wirkt sich direkt auf die Single-Thread-Leistung aus – relevant für Gaming und latenzempfindliche Anwendungen. Intel Core i3 10300 hat hier den Vorteil.

Einsatzbereiche und Praxisvergleich

Für Gaming ist AMD Ryzen 7 PRO 1700X die empfehlenswertere Wahl, wenn der Preisunterschied gering ist. Bei reinen Office- und Produktivitäts-Workloads ist der Unterschied von 73 % im Alltag kaum spürbar.

Kaufempfehlung

AMD Ryzen 7 PRO 1700X ist in diesem Vergleich die Empfehlung. Intel Core i3 10300 bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn das Budget enger ist.

Häufige Fragen

Welcher Prozessor ist besser?
AMD Ryzen 7 PRO 1700X gewinnt mit 73 % Vorsprung.
Lohnt sich das Upgrade?
Bei mehr als 20 % Unterschied ist ein Upgrade in der Regel spürbar. Bei weniger als 10 % lohnt sich der Wechsel kaum.

Fazit

AMD Ryzen 7 PRO 1700X gewinnt diesen Vergleich mit 73 % Vorsprung. Für anspruchsvolle Anwendungen ist er die bessere Wahl – Intel Core i3 10300 bleibt eine solide Option für budgetbewusste Nutzer.

Plattform, Kompatibilität und Zukunftssicherheit

Bei der Wahl zwischen AMD Ryzen 7 PRO 1700X und Intel Core i3 10300 spielen neben der reinen Rechenleistung auch Plattformfragen eine wichtige Rolle. Unterschiedliche Sockel bedeuten unterschiedliche Mainboard-Anforderungen – wer bereits ein System hat, sollte die Kompatibilität vor dem Kauf prüfen.

Energieeffizienz und Kühlung

AMD Ryzen 7 PRO 1700X hat ein TDP von 95 W, Intel Core i3 10300 von 65 W. Intel Core i3 10300 ist effizienter im Energieverbrauch. Ein energieeffizienterer Prozessor läuft kühler und stellt geringere Anforderungen an das Kühlsystem – relevant für kompakte Builds oder leise Systeme.

RAM und Plattform-Ökosystem

Neuere Prozessoren unterstützen häufig DDR5-RAM und PCIe 5.0, was für Zukunftssicherheit sorgt. Wer heute in eine Plattform mit DDR5-Unterstützung investiert, profitiert langfristig von schnellerem RAM und mehr Bandbreite für GPU und Storage.

Empfehlung für verschiedene Nutzerprofile

Gaming: AMD Ryzen 7 PRO 1700X ist die bessere Wahl wenn Frameraten und niedrige Latenzen Priorität haben. Bei 1080p mit aktuellen GPUs sind beide Prozessoren für die meisten Spiele ausreichend.

Content Creation: Mehr Kerne und Threads zahlen sich bei Video-Rendering, 3D-Modellierung oder Code-Kompilierung aus. AMD Ryzen 7 PRO 1700X bietet hier in der Regel den größeren Vorteil.

Budget-Empfehlung: Wer Kosten sparen möchte, ohne merklich auf Leistung zu verzichten, sollte den Preisunterschied im Verhältnis zum Leistungsgewinn von 73 % abwägen.

Detailbetrachtung: Kerne, Cache und Plattform

AMD Ryzen 7 PRO 1700X bringt 8 Kerne und 16 Threads mit, während Intel Core i3 10300 auf 4 Kerne und 4 Threads setzt. Die Kernanzahl allein sagt wenig über die Gaming-Performance – entscheidend ist der Single-Thread-Takt, also wie schnell ein einzelner Kern arbeitet. Bei Multitasking, Streaming oder Content-Creation hingegen zahlen sich mehr Kerne direkt aus.

L3-Cache und seine Bedeutung

Der L3-Cache beträgt bei AMD Ryzen 7 PRO 1700X 16 MB, bei Intel Core i3 10300 8 MB. Ein größerer Cache reduziert Latenzen und verbessert die Performance bei Workloads mit wiederholtem Datenzugriff.

Systemzusammenstellung: Was sonst noch zählt

Die CPU ist nur ein Teil des Gesamtsystems. Für maximale Performance sollte der Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb laufen und auf den empfohlenen Takt des Prozessors konfiguriert sein. Achte darauf, dass der Arbeitsspeicher zum empfohlenen Takt des Prozessors konfiguriert ist – falsch eingestellter RAM kostet messbar Performance.

Das Mainboard sollte zum Sockel der gewählten CPU passen und idealerweise Unterstützung für zukünftige Prozessor-Generationen bieten. Wer langfristig plant, sollte auf Plattformen mit längerem Update-Zyklus setzen.

Kühlung und Thermik

Beide Prozessoren benötigen ausreichend Kühlung um dauerhaft bei maximaler Leistung zu arbeiten. Ein guter Boxed-Kühler reicht für Office-Betrieb, für Gaming und Dauerlast empfiehlt sich ein Aftermarket-Kühler ab 40–50 € Preisklasse. Tower-Kühler oder kompakte Wasserkühlungen halten die Temperaturen stabiler und ermöglichen höhere Boost-Frequenzen über längere Zeit.

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