AMD Ryzen 7 Pro 1700x vs Intel Core i3 8350k Vergleich

AMD Ryzen 7 PRO 1700X vs Intel Core i3 8350K

CPU
AMD
AMD Ryzen 7 PRO 1700X
8 Kerne / 16 Threads3.40 – 3.80 GHzAM4 (PGA 1331)16 MB L3-Cache95 W TDP
Score: 16.816
Gewinner +0%
VS
CPU
intel
Intel Core i3 8350K
4 Kerne / 4 Threads4.00 – ? GHzLGA 1151-28 MB L3-Cache91 W TDP
Score: 6.600
AMD Ryzen 7 PRO 1700X (16.816) Intel Core i3 8350K (6.600)
72%
28%
Relativer Leistungsanteil basierend auf Benchmark-Score
AMD Ryzen 7 PRO 1700X Gewinner
Intel Core i3 8350K
Hersteller
AMD
Intel
Socket
AM4 (PGA 1331)
LGA 1151-2
Architektur
Summit Ridge (Zen)
Coffee Lake S
Lithographie
14 nm
14 nm
Erscheinungsjahr
2017
2017
Kerne
8
4
Threads
16
4
Basistakt
3.40 GHz
4.00 GHz
Boost-Takt
3.80 GHz
TDP
95 W
91 W
L3-Cache
16 MB
8 MB
RAM-Typ
DDR4
DDR4
PCIe
Gen 3
Gen 3
Benchmark Score
16816
6600

AMD Ryzen 7 PRO 1700X vs Intel Core i3 8350K – CPU Vergleich

Klarer GewinnerAMD Ryzen 7 PRO 1700X +85 %

Mindestens ein Score basiert auf geschätzten Werten – die Tendenz ist zuverlässig, der genaue Prozentwert kann abweichen.

Im Direktvergleich zwischen AMD Ryzen 7 PRO 1700X und Intel Core i3 8350K setzt sich AMD Ryzen 7 PRO 1700X mit 85 % Vorsprung klar durch. Beachte außerdem: Intel Core i3 8350K hat eine integrierte Grafik, AMD Ryzen 7 PRO 1700X benötigt zwingend eine dedizierte GPU.

Benchmark-Vergleich · AMD Ryzen 7 PRO 1700X vs Intel Core i3 8350K · Vorsprung: 85 %

Leistungsanalyse im Detail

Im Benchmark-Test erreicht der AMD Ryzen 7 PRO 1700X einen Score von 16,816, während der Intel Core i3 8350K auf 6,600 kommt. Das ergibt einen Leistungsunterschied von 85 %.

Besonders relevant für Gamer: Der Single-Thread-Takt bestimmt maßgeblich die Gaming-Performance, da die meisten Spiele von wenigen schnellen Kernen profitieren. Bei Workloads wie Video-Encoding oder 3D-Rendering kommt es hingegen auf die Gesamtzahl der Kerne an.

Architektur und Generationsunterschied

Die Architekturen unterscheiden sich: Summit Ridge (Zen) vs Coffee Lake S. Intel Core i3 8350K nutzt die neuere Fertigungsgeneration, was sich positiv auf Effizienz und IPC (Instruktionen pro Takt) auswirkt.

Technische Eckdaten im Überblick

EigenschaftAMD Ryzen 7 PRO 1700XIntel Core i3 8350K
Benchmark-Score16,8166,600
Kerne84
Threads164
Boost-Takt3.80 GHz– GHz
TDP95 W91 W
L3-Cache16 MB8 MB
ArchitekturSummit Ridge (Zen)Coffee Lake S
SocketAM4 (PGA 1331)LGA 1151-2
RAM-TypDDR4DDR4

Wichtige Unterschiede im Detail

Integrierte Grafik: Intel Core i3 8350K verfügt über eine integrierte Grafikeinheit (Intel UHD Graphics 630), AMD Ryzen 7 PRO 1700X hingegen nicht. Ohne iGPU ist zwingend eine dedizierte Grafikkarte erforderlich – ohne sie gibt es kein Bild. Die iGPU eignet sich für Office, Browser und leichte Medienanwendungen; für Gaming ist eine separate GPU in beiden Fällen empfehlenswert. Besitzer von Intel Core i3 8350K profitieren außerdem von Intel Quick Sync Video für hardwarebeschleunigtes Video-Encoding.

Kernanzahl: AMD Ryzen 7 PRO 1700X hat 8 Kerne / 16 Threads, Intel Core i3 8350K hat 4 Kerne / 4 Threads. AMD Ryzen 7 PRO 1700X profitiert bei Multitasking, Video-Rendering und parallelen Workloads von der höheren Kernzahl.

Einsatzbereiche und Praxisvergleich

Für Gaming ist AMD Ryzen 7 PRO 1700X die empfehlenswertere Wahl, wenn der Preisunterschied gering ist. Bei reinen Office- und Produktivitäts-Workloads ist der Unterschied von 85 % im Alltag kaum spürbar.

Kaufempfehlung

AMD Ryzen 7 PRO 1700X ist in diesem Vergleich die Empfehlung. Intel Core i3 8350K bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn das Budget enger ist.

Häufige Fragen

Welcher Prozessor ist besser?
AMD Ryzen 7 PRO 1700X gewinnt mit 85 % Vorsprung.
Lohnt sich das Upgrade?
Bei mehr als 20 % Unterschied ist ein Upgrade in der Regel spürbar. Bei weniger als 10 % lohnt sich der Wechsel kaum.

Fazit

AMD Ryzen 7 PRO 1700X gewinnt diesen Vergleich mit 85 % Vorsprung. Für anspruchsvolle Anwendungen ist er die bessere Wahl – Intel Core i3 8350K bleibt eine solide Option für budgetbewusste Nutzer.

Plattform, Kompatibilität und Zukunftssicherheit

Bei der Wahl zwischen AMD Ryzen 7 PRO 1700X und Intel Core i3 8350K spielen neben der reinen Rechenleistung auch Plattformfragen eine wichtige Rolle. Unterschiedliche Sockel bedeuten unterschiedliche Mainboard-Anforderungen – wer bereits ein System hat, sollte die Kompatibilität vor dem Kauf prüfen.

Energieeffizienz und Kühlung

AMD Ryzen 7 PRO 1700X hat ein TDP von 95 W, Intel Core i3 8350K von 91 W. Intel Core i3 8350K ist effizienter im Energieverbrauch. Ein energieeffizienterer Prozessor läuft kühler und stellt geringere Anforderungen an das Kühlsystem – relevant für kompakte Builds oder leise Systeme.

RAM und Plattform-Ökosystem

Neuere Prozessoren unterstützen häufig DDR5-RAM und PCIe 5.0, was für Zukunftssicherheit sorgt. Wer heute in eine Plattform mit DDR5-Unterstützung investiert, profitiert langfristig von schnellerem RAM und mehr Bandbreite für GPU und Storage.

Empfehlung für verschiedene Nutzerprofile

Gaming: AMD Ryzen 7 PRO 1700X ist die bessere Wahl wenn Frameraten und niedrige Latenzen Priorität haben. Bei 1080p mit aktuellen GPUs sind beide Prozessoren für die meisten Spiele ausreichend.

Content Creation: Mehr Kerne und Threads zahlen sich bei Video-Rendering, 3D-Modellierung oder Code-Kompilierung aus. AMD Ryzen 7 PRO 1700X bietet hier in der Regel den größeren Vorteil.

Budget-Empfehlung: Wer Kosten sparen möchte, ohne merklich auf Leistung zu verzichten, sollte den Preisunterschied im Verhältnis zum Leistungsgewinn von 85 % abwägen.

Detailbetrachtung: Kerne, Cache und Plattform

AMD Ryzen 7 PRO 1700X bringt 8 Kerne und 16 Threads mit, während Intel Core i3 8350K auf 4 Kerne und 4 Threads setzt. Die Kernanzahl allein sagt wenig über die Gaming-Performance – entscheidend ist der Single-Thread-Takt, also wie schnell ein einzelner Kern arbeitet. Bei Multitasking, Streaming oder Content-Creation hingegen zahlen sich mehr Kerne direkt aus.

L3-Cache und seine Bedeutung

Der L3-Cache beträgt bei AMD Ryzen 7 PRO 1700X 16 MB, bei Intel Core i3 8350K 8 MB. Ein größerer Cache reduziert Latenzen und verbessert die Performance bei Workloads mit wiederholtem Datenzugriff.

Systemzusammenstellung: Was sonst noch zählt

Die CPU ist nur ein Teil des Gesamtsystems. Für maximale Performance sollte der Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb laufen und auf den empfohlenen Takt des Prozessors konfiguriert sein. Achte darauf, dass der Arbeitsspeicher zum empfohlenen Takt des Prozessors konfiguriert ist – falsch eingestellter RAM kostet messbar Performance.

Das Mainboard sollte zum Sockel der gewählten CPU passen und idealerweise Unterstützung für zukünftige Prozessor-Generationen bieten. Wer langfristig plant, sollte auf Plattformen mit längerem Update-Zyklus setzen.

Kühlung und Thermik

Beide Prozessoren benötigen ausreichend Kühlung um dauerhaft bei maximaler Leistung zu arbeiten. Ein guter Boxed-Kühler reicht für Office-Betrieb, für Gaming und Dauerlast empfiehlt sich ein Aftermarket-Kühler ab 40–50 € Preisklasse. Tower-Kühler oder kompakte Wasserkühlungen halten die Temperaturen stabiler und ermöglichen höhere Boost-Frequenzen über längere Zeit.

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