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OneDrive-Ordnersicherung stoppen: Dateien wieder lokal

OneDrive-Ordnersicherung beenden: Schritt für Schritt Dokumente, Bilder und Desktop wieder nur lokal speichern, mit Hinweisen zu Platz, Backup und Datenschutz.

📅 21.10.2026 🔄 Aktualisiert: 23.10.2026 ⏱ 6 Min. Lesezeit 📝 1,156 Wörter
PC Hardware Ratgeber
Autor: Kujtim Dubovci 👁 5 Aufrufe

OneDrive-Ordnersicherung stoppen: Dokumente, Bilder und Desktop wieder lokal speichern

Plötzlich liegen deine Dokumente in der Cloud, obwohl du das nie bewusst wolltest? Wir zeigen, wie du die Ordnersicherung beendest und die Dateien auf dem PC behältst. Deinen PC planst du im PC-Konfigurator.

Wir stützen uns auf einen PC-WELT-Artikel von Roland Freist, veröffentlicht am 18. August 2026 (im Oktober 2026 gelesen). Laut Artikel lädt die Ordnersicherung standardmäßig Dokumente, Bilder und Desktop zu OneDrive hoch. Der Artikel behauptet außerdem, Microsoft durchsuche OneDrive-Inhalte automatisch, was zu unberechtigten Kontosperrungen führen könne. Das ist die Aussage der Quelle; wir haben sie nicht überprüft und machen sie uns nicht zu eigen. Eigene Einschätzungen sind markiert. Wir haben nichts an einem Rechner getestet.

Die Schritte laut PC-WELT

  1. Klicke in der Taskleiste auf das OneDrive-Wolkensymbol und dann auf das Zahnrad, wähle „Einstellungen“.
  2. Öffne „Synchronisieren und sichern“ und klicke auf „Sicherung verwalten“.
  3. Schalte den Regler für „Dokumente“ aus.
  4. Wähle „Sicherung beenden und auswählen, wo die Dateien gespeichert werden sollen“.
  5. Wähle „Nur auf meinem PC“; die Voreinstellung ist „Nur in OneDrive“. Dann „Fortsetzen“.
  6. Wiederhole die Schritte für „Bilder“ und „Desktop“.

Mit „Nur auf meinem PC“ werden die Dateien laut Artikel aus OneDrive zurück auf den PC kopiert. Das kann je nach Datenmenge dauern. Achte darauf, dass genug freier Speicher vorhanden ist (eigene Einschätzung): Liegen 100 GB in der Cloud, brauchst du lokal mindestens so viel Platz.

Vorsicht bei der Auswahl

Die Voreinstellung „Nur in OneDrive“ klingt harmlos, bedeutet aber nach dem Artikel, dass die Dateien dort bleiben. Wenn du Dateien lokal haben willst, musst du die zweite Option wählen. Lies jeden Dialog ganz, bevor du bestätigst; wir raten dazu, vorher ein Backup anzulegen (eigene Einschätzung).

OptionFolge (laut PC-WELT)
Nur auf meinem PCDateien werden aus OneDrive zurück auf den PC kopiert
Nur in OneDrive (Voreinstellung)Dateien bleiben in der Cloud

Cloud oder lokal? (eigene Einschätzung)

Die Cloud-Sicherung hat Vorteile: Zugriff von mehreren Geräten und Schutz bei Defekt des Rechners. Nachteile sind Datenschutz-Bedenken, Speicherlimit und Abhängigkeit vom Konto. Beides lässt sich kombinieren: Synchronisiere nur die Ordner, die du wirklich in der Cloud brauchst, und sichere den Rest lokal. Zu Datenschutz-Einstellungen siehe Windows 11 Datenschutz-Einstellungen.

Lokales Backup einrichten

PC-WELT empfiehlt laut Artikel eine lokale Sicherung auf USB-Laufwerk oder NAS. Wie du das planst, steht in Backup-Strategie mit der 3-2-1-Regel. Ein NAS ist eine Option für größere Datenmengen; siehe NAS und Heimserver.

Ransomware und OneDrive (eigene Einschätzung)

OneDrive kann bei bestimmten Angriffen helfen, ersetzt aber kein echtes Backup. Wie du Dateien schützt, beschreibt Ransomware-Schutz in Windows 11.

Beispiel: Desktop wieder lokal (angenommen)

Angenommen, dein Desktop wurde unbemerkt gesichert und du möchtest ihn wieder lokal haben. Du legst zuerst ein Backup auf eine externe Platte an, schaltest die Sicherung für Desktop aus, wählst „Nur auf meinem PC“ und wartest, bis die Dateien zurückkopiert sind. Danach prüfst du den Desktop auf Vollständigkeit. Das Beispiel ist erdacht.

Checkliste

  1. Backup angelegt?
  2. Freier Speicher geprüft?
  3. Sicherung für Dokumente, Bilder und Desktop ausgeschaltet?
  4. „Nur auf meinem PC“ gewählt?
  5. Dateien auf Vollständigkeit geprüft?
  6. Lokales Backup eingerichtet?

Grenzen dieses Beitrags

  • Die Aussage zu automatischen Scans stammt aus dem Artikel; wir bewerten sie nicht.
  • Menüs können sich ändern.
  • Wir haben die Schritte nicht ausgeführt.
  • Empfehlungen zu Backup und Platz sind eigene Einschätzung.

Weitere Überlegungen zu Cloud und Datenschutz (eigene Einschätzung)

Wer seine Ordner in die Cloud sichern lässt, sollte wissen, dass damit Daten das eigene Gerät verlassen. Ob dir das recht ist, hängt von den Daten ab. Private Fotos, Verträge und Steuerunterlagen sind sensibler als eine Einkaufsliste. Überlege, welche Ordner du wirklich synchronisieren willst, und nutze für Sensibles eine Verschlüsselung oder bleibe lokal.

Ein praktischer Punkt ist das Konto: OneDrive hängt am Microsoft-Konto. Wenn du dein Passwort verlierst oder das Konto gesperrt wird, kommst du an Cloud-Dateien nicht mehr heran, solange die Wiederherstellung nicht gelingt. Eine lokale Kopie schützt dich gegen dieses Risiko. Dazu passt die Empfehlung des Artikels, lokal zu sichern.

Beachte auch, dass sich Programme an Orte gewöhnen. Viele Anwendungen speichern standardmäßig in Dokumenten oder Bildern. Wenn diese Ordner in der Cloud liegen, landen auch neue Dateien dort. Nach dem Beenden der Sicherung liegen sie wieder lokal, und neue Dateien bleiben lokal, solange du die Sicherung nicht erneut aktivierst.

Wenn dein Speicherplatz in der Cloud knapp wird, ist das ein häufiger Anlass für den Wechsel. Bei einem vollen Speicher meldet OneDrive Probleme. Dann kannst du entweder mehr Speicher erwerben, Dateien aussortieren oder lokal sichern. Entscheide nach Datenmenge, Kosten und Nutzen.

Nach der Umstellung lohnt ein Kontrollblick: Öffne einige Dateien aus jedem Ordner und prüfe, ob sie ohne Internet funktionieren. Schalte dazu testweise das Netzwerk ab. Wenn alles lokal liegt, öffnen sich die Dateien ohne Verzögerung.

Dokumentiere kurz, was du geändert hast, damit du später nachvollziehen kannst, welche Ordner wo gesichert werden.

Kurz zusammengefasst und Vorgehen in Reihenfolge

Wer die Ordnersicherung stoppen will, sollte in dieser Reihenfolge arbeiten: erst ein Backup, dann Speicherplatz prüfen, dann pro Ordner die Sicherung beenden und die lokale Option wählen, zuletzt kontrollieren. Das klingt nach viel, vermeidet aber Datenverlust und Überraschungen.

Gib dir Zeit. Je nach Datenmenge und Internetverbindung kann das Zurückkopieren lange dauern. Lass den Rechner in dieser Zeit eingeschaltet und am Netz, und starte keine großen anderen Vorgänge. Wenn du einen Laptop nutzt, schließe das Netzteil an.

Wenn du den Vorgang abbrichst oder eine Fehlermeldung erscheint, notiere den Wortlaut. Prüfe dann, ob alle Dateien noch vorhanden sind, bevor du weitermachst. Lösche in der Cloud erst dann etwas, wenn die lokale Kopie vollständig ist.

Falls du weiterhin einzelne Ordner in der Cloud haben willst, kannst du gezielt Ordner verwenden, die du bewusst in OneDrive ablegst, statt die Standardordner zu sichern. So behältst du die Kontrolle darüber, was hochgeladen wird.

Ein Hinweis zu geteilten Rechnern

Wenn mehrere Personen denselben Rechner nutzen, hat jedes Konto eigene OneDrive-Einstellungen. Die Umstellung gilt also nur für das Konto, in dem du sie vornimmst. Prüfe bei Familienrechnern jedes Konto einzeln und sprich mit den anderen, bevor du Einstellungen in deren Namen änderst. Bei Firmenrechnern legt oft die IT fest, was gesichert wird; dann solltest du dort nachfragen, bevor du etwas ändern willst.

Häufige Fragen

Gehen meine Dateien verloren, wenn ich die Sicherung stoppe?

Wenn du „Nur auf meinem PC“ wählst, werden sie laut PC-WELT zurückkopiert. Lege vorher trotzdem ein Backup an.

Warum ist die Voreinstellung „Nur in OneDrive“?

Das ist die Vorauswahl im Dialog. Lies ihn aufmerksam.

Brauche ich noch ein Backup?

Ja. Eine Cloud-Synchronisierung ist kein vollständiges Backup.

Bewusst entscheiden

Cloud nur für das, was du dort willst; alles andere gehört lokal gesichert.

Zum PC-Konfigurator Backup-Strategie 3-2-1 Ransomware-Schutz

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