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Startmenü in Windows 11 anpassen und aufräumen

Startmenü in Windows 11 einrichten: Apps anheften, Ordner bilden, Layout wählen, Empfehlungen ausblenden und Verknüpfungen neben dem Ausschaltknopf ergänzen.

📅 22.10.2026 🔄 Aktualisiert: 23.10.2026 ⏱ 6 Min. Lesezeit 📝 1,094 Wörter
PC Hardware Ratgeber
Autor: Kujtim Dubovci 👁 3 Aufrufe

Startmenü in Windows 11 anpassen: Apps anheften, Empfehlungen ausblenden, Ordner hinzufügen

Das Startmenü lässt sich übersichtlicher und persönlicher einrichten. Hier erfährst du, wie du Apps anheftest, das Layout änderst und Empfehlungen steuerst.

Das Startmenü von Windows 11 sitzt standardmäßig mittig in der Taskleiste. Oben liegen angeheftete Apps, darunter der Bereich „Empfohlen“ mit zuletzt geöffneten Dateien und neu installierten Apps. Für viele Nutzer ist das praktisch, für andere zu unruhig. Das Startmenü lässt sich in wenigen Minuten so einstellen, dass es nur zeigt, was du wirklich brauchst. Je nach Windows-Version sehen die Menüs leicht unterschiedlich aus, die Grundfunktionen sind gleich.

Apps anheften und lösen

  • Öffne das Startmenü und klicke auf „Alle Apps“.
  • Rechtsklick auf eine App und „An Start anheften“ wählen. Sie erscheint im Bereich der angehefteten Apps.
  • Zum Lösen klickst du mit der rechten Maustaste auf die angeheftete App und wählst „Von Start lösen“.
  • Die Reihenfolge änderst du, indem du eine App mit der Maus an eine neue Stelle ziehst.
  • Für den Schnellzugriff in der Taskleiste gibt es dieselbe Funktion unter „An Taskleiste anheften“.

Ordner im Startmenü bilden

Ziehst du im Bereich der angehefteten Apps eine App auf eine andere, entsteht ein Ordner. Du kannst ihm einen Namen geben und weitere Apps hineinziehen. So lassen sich etwa alle Office-Programme oder Spiele-Launcher bündeln und die Fläche bleibt übersichtlich.

Layout und Empfehlungen einstellen

Öffne die Einstellungen mit Windows + I und gehe auf „Personalisierung“ und dann auf „Start“. Dort findest du die wichtigsten Schalter.

EinstellungWirkung
LayoutMehr Pins, Standard oder Mehr Empfehlungen: legt fest, wie viel Platz angeheftete Apps und Empfohlenes bekommen
Zuletzt hinzugefügte Apps anzeigenBlendet neu installierte Apps im Empfohlen-Bereich ein oder aus
Am häufigsten verwendete Apps anzeigenZeigt oft genutzte Apps in der Liste „Alle Apps“
Zuletzt geöffnete Elemente in Start, Sprunglisten und Explorer anzeigenSteuert, ob zuletzt geöffnete Dateien erscheinen
OrdnerLegt Symbole wie Einstellungen, Explorer oder Downloads neben der Ein/Aus-Taste ab

Wer den Empfohlen-Bereich möglichst klein halten möchte, wählt das Layout „Mehr Pins“ und schaltet die Anzeige zuletzt geöffneter Elemente aus. Das schafft Platz für Apps und verhindert, dass Dritte am gemeinsam genutzten Rechner Dateinamen sehen. Zum Datenschutz passt auch der Beitrag Windows 11 Datenschutz.

Schnelle Ordner neben dem Ausschaltknopf

Unter „Personalisierung“, „Start“, „Ordner“ aktivierst du Verknüpfungen, die im Startmenü neben dem Ein/Aus-Symbol erscheinen. Sinnvoll sind „Einstellungen“, „Datei-Explorer“, „Downloads“ und „Dokumente“. So erreichst du häufig genutzte Orte mit zwei Klicks, ohne ein Fenster zu öffnen.

Startmenü nach links verschieben

Wer das klassische Gefühl bevorzugt, stellt die Taskleiste auf linksbündig. Gehe zu „Personalisierung“, „Taskleiste“, öffne „Verhalten der Taskleiste“ und wähle bei „Taskleistenausrichtung“ den Eintrag „Links“. Das Startmenü sitzt dann am linken Rand wie bei früheren Windows-Versionen.

Mit der Tastatur schneller zum Ziel

  • Die Windows-Taste öffnet das Startmenü.
  • Beginne direkt zu tippen, um zu suchen. Du musst kein Suchfeld anklicken.
  • Mit den Pfeiltasten wählst du einen Eintrag, mit Enter öffnest du ihn.
  • Mit Windows + X erscheint das Schnellmenü mit Optionen wie Datenträgerverwaltung, Geräte-Manager und Terminal.

Funktioniert die Suche im Startmenü nicht, hilft es, den Suchindex zu prüfen. Ein eigener Beitrag in dieser Reihe widmet sich dem Suchindex und seiner Anpassung.

Wenn das Startmenü nicht reagiert

  1. Starte den Windows-Explorer im Task-Manager neu: Rechtsklick auf „Windows-Explorer“ und „Neu starten“. Wie der Task-Manager aufgebaut ist, zeigt der Beitrag Task-Manager in Windows 11.
  2. Starte den PC neu und installiere ausstehende Updates.
  3. Prüfe Systemdateien mit sfc /scannow in einer Eingabeaufforderung als Administrator; das Vorgehen steht im Beitrag Windows Update Fehler beheben.
  4. Als letzte Möglichkeit hilft ein Zurücksetzen, wie im Beitrag Windows 11 zurücksetzen beschrieben.

Beispiel: Aufgeräumtes Startmenü für den Alltag

Du entfernst vorinstallierte Verknüpfungen, die du nicht brauchst, heftest Browser, Office, Taschenrechner und deine Lieblingsspiele an und fasst Büroanwendungen in einem Ordner zusammen. Beim Layout wählst du „Mehr Pins“ und blendest zuletzt geöffnete Dateien aus. Nach wenigen Minuten ist das Startmenü übersichtlich und enthält nur noch, was du täglich nutzt.

Checkliste

  1. Nicht benötigte Apps gelöst?
  2. Wichtige Apps angeheftet und in Ordnern gruppiert?
  3. Layout passend gewählt?
  4. Anzeige zuletzt geöffneter Dateien nach Bedarf angepasst?
  5. Ordner neben dem Ein/Aus-Symbol ergänzt?

Apps direkt aus dem Startmenü entfernen

Rechtsklick auf eine App im Startmenü zeigt neben „Von Start lösen“ auch „Deinstallieren“. Bei klassischen Programmen öffnet Windows dafür die Liste der installierten Apps. Prüfe vor dem Entfernen, ob du das Programm wirklich nicht mehr brauchst, und räume danach Reste auf. Das Vorgehen beschreibt ein eigener Beitrag dieser Reihe zum Deinstallieren von Programmen.

Mehrere Benutzer am selben PC

Jedes Benutzerkonto hat sein eigenes Startmenü mit eigenen angehefteten Apps. Änderungen, die du in deinem Konto machst, sehen andere Nutzer nicht. Das ist praktisch, wenn Eltern und Kinder oder mehrere Personen einen Rechner teilen. Richte für jedes Konto die Anzeige zuletzt geöffneter Dateien separat ein, wenn du Wert auf Privatsphäre legst.

Ordnung durch feste Gruppen

Hilfreich ist eine feste Aufteilung der angehefteten Apps: oben Alltagsprogramme wie Browser und E-Mail, in der Mitte Arbeits- oder Schul-Apps, unten Spiele und Freizeit. Eine einheitliche Reihenfolge spart Suchzeit und fällt dir nach wenigen Tagen kaum noch auf, weil du dich auf die Positionen verlässt.

Startmenü und Gaming

Spiele-Launcher und Lieblingsspiele sind im Startmenü schnell erreichbar, wenn du sie anheftest. Das spart den Weg über Desktop-Verknüpfungen. Auf einem reinen Spiele-PC bietet sich das Layout „Mehr Pins“ an, damit viele Verknüpfungen sichtbar sind, ohne dass du scrollen musst.

Nach Updates kurz prüfen

Nach größeren Windows-Updates lohnt ein kurzer Blick in die Einstellungen unter „Start“, ob alle Schalter noch so stehen, wie du sie gewählt hast, und ob neue Verknüpfungen hinzugekommen sind.

Häufige Fragen

Kann ich das Startmenü komplett deaktivieren?

Das Startmenü ist fester Bestandteil von Windows. Du kannst es aber so einrichten, dass es nur wenige Einträge zeigt.

Warum sind nach einem Update neue Apps im Startmenü?

Windows kann nach Funktionsupdates Verknüpfungen zu Apps hinzufügen. Löse sie mit „Von Start lösen“.

Lassen sich angeheftete Apps sichern?

Die Anordnung gehört zum Benutzerprofil. Bei einer Neuinstallation musst du sie neu einrichten.

Wie bekomme ich die Kategorienansicht der Apps?

Je nach Windows-Version bietet die Liste „Alle Apps“ eine Ansicht als Raster, Kategorie oder Liste. Die Optionen findest du in der Kopfzeile der Liste.

Startmenü nach deinem Geschmack

Ein aufgeräumtes Startmenü spart täglich Klicks und zeigt nur, was zählt.

Zum PC-Konfigurator PowerToys im Alltag Windows 11 optimieren

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