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Windows-Version und Build herausfinden: winver, Info, 64 Bit

So findest du Windows-Version, Build, Edition und Systemtyp heraus: winver, Einstellungen, msinfo32 und Befehle. Mit Erklärung der Begriffe und 32/64 Bit.

📅 22.10.2026 🔄 Aktualisiert: 23.10.2026 ⏱ 6 Min. Lesezeit 📝 1,068 Wörter
PC Hardware Ratgeber
Autor: Kujtim Dubovci 👁 0 Aufrufe

Windows-Version, Build und Edition herausfinden: so geht es in Sekunden

Mit der Tastenkombination Windows plus R und dem Befehl winver siehst du Version und Build. Unter Einstellungen, System, Info findest du außerdem Edition und Systemtyp (32 oder 64 Bit).

Ob ein Programm läuft, ob ein Update angeboten wird oder ob ein Treiber passt: Oft hängt die Antwort von der genauen Windows-Version ab. Dabei verwechseln viele Begriffe wie Version, Build, Edition und Systemtyp. Dieser Ratgeber erklärt, was sie bedeuten, wie du sie auf mehreren Wegen findest und wozu du sie brauchst.

Die vier Angaben und was sie bedeuten

AngabeBedeutungBeispiel
Windows-GenerationDas große ProduktWindows 10 oder Windows 11
EditionFunktionsumfang und LizenzHome, Pro, Enterprise, Education
VersionFunktionsupdate mit Kennung aus Jahr und HalbjahrKürzel aus Ziffern und H1 oder H2
BuildGenaue Programmstand-Nummer inklusive AktualisierungenNummer mit Punkt hinter der Hauptnummer
SystemtypBauart des Betriebssystems und Prozessors64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor

Die Edition entscheidet, welche Funktionen dein Windows hat. Die Version zeigt, wie aktuell das große Funktionsupdate ist. Der Build ist die feinste Angabe und ändert sich mit nahezu jedem monatlichen Update. Der Systemtyp sagt, ob Windows als 32-Bit- oder 64-Bit-System läuft.

Weg 1: winver, der schnellste Weg

  1. Drücke Windows-Taste und R.
  2. Tippe winver und bestätige mit Enter.
  3. Es öffnet sich ein kleines Fenster mit dem Windows-Namen, der Version und dem Betriebssystembuild.

Das Fenster zeigt außerdem, für welchen Benutzer die Lizenz gilt. Es ist der schnellste Weg, um den Build für eine Fehlersuche oder eine Supportanfrage zu nennen.

Weg 2: Einstellungen, System, Info

  1. Öffne die Einstellungen mit Windows-Taste und I.
  2. Gehe zu „System“ und weiter zu „Info“.
  3. Unter „Gerätespezifikationen“ findest du Prozessor, installierten Arbeitsspeicher und den Systemtyp.
  4. Unter „Windows-Spezifikationen“ stehen Edition, Version, Installiert am und Betriebssystembuild.

Die Seite bietet Schaltflächen zum Kopieren der Angaben. So fügst du sie bequem in eine E-Mail oder ein Support-Formular ein. Auch die Gerätenummer und die Produkt-ID stehen dort.

Weg 3: Systeminformationen mit msinfo32

Drücke Windows-Taste und R und gib msinfo32 ein. Die Systemübersicht listet sehr ausführlich Betriebssystemname, Version, Systemtyp, BIOS-Version und -Modus sowie Prozessor und Speicher auf. Besonders hilfreich ist der Eintrag „BIOS-Modus“, der zeigt, ob das System im UEFI-Modus startet. Auch den Status von Secure Boot siehst du dort, was für Windows 11 relevant ist. Mehr zur Aktivierung dieser Funktionen steht in Secure Boot und TPM 2.0 aktivieren.

Weg 4: Eingabeaufforderung und PowerShell

  • Der Befehl ver zeigt in der Eingabeaufforderung die Versionsnummer mit Build.
  • Der Befehl systeminfo liefert eine lange Liste mit Betriebssystemname, Version, Hersteller, Installationsdatum, Startzeit, Prozessor und installierten Updates.
  • In PowerShell gibt die Abfrage Get-ComputerInfo ausführliche Details zu System, BIOS und Windows aus.
  • Mit systeminfo | findstr /B /C:"Betriebssystemname" /C:"Betriebssystemversion" filterst du die wichtigsten Zeilen heraus. Auf englischem Windows lauten die Begriffe OS Name und OS Version.

Diese Wege eignen sich für Skripte oder wenn die Oberfläche nicht erreichbar ist.

Windows 10 oder Windows 11 erkennen

Die Optik hilft, aber auch die Build-Nummer: Windows 11 beginnt bei einer Build-Nummer ab 22000. Liegt der Build darunter, handelt es sich um Windows 10. Die Taskleiste in der Mitte und das neue Startmenü sprechen ebenfalls für Windows 11, lassen sich aber verändern und sind daher kein sicherer Beweis. Für den Wechsel von Windows 10 zu Windows 11 und die Systemvoraussetzungen lohnt sich Windows 10: Support-Ende und Windows-11-Check.

32 Bit oder 64 Bit prüfen

Der Systemtyp steht unter „System“ und „Info“. Dort findest du Angaben wie „64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor“. Steht dort „32-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor“, läuft ein 32-Bit-Windows auf einem Prozessor, der 64 Bit könnte. Dann ist die Nutzung von mehr als etwa 4 GB Arbeitsspeicher ausgeschlossen. Eine Neuinstallation mit 64-Bit-Windows schafft Abhilfe, vorher musst du Daten sichern. Windows 11 gibt es nur in 64 Bit. Bei Geräten mit ARM-Prozessor steht „ARM-basierter Prozessor“ dort, und manche Programme brauchen dafür eine eigene Version.

Welche Edition hast du: Home oder Pro?

Die Edition steht in den Windows-Spezifikationen. Home eignet sich für den Alltag, Pro bringt unter anderem Funktionen für Verschlüsselung, Remotedesktop-Zugriff auf den Rechner und Virtualisierung mit. Einen Vergleich findest du in Windows 11 Home oder Pro. Ein Wechsel von Home auf Pro ist per Produktschlüssel oder Upgrade im Microsoft Store möglich. Über die Lizenzarten informiert Windows-11-Lizenz kaufen.

Wofür du die Angaben brauchst

  • Programme und Treiber: Hersteller geben Mindestversionen von Windows an.
  • Updates: Erkennst du, welche Version läuft, siehst du, ob ein Funktionsupdate angeboten wird.
  • Support: Jede Version hat einen begrenzten Support-Zeitraum. Prüfe auf der Microsoft-Seite, bis wann deine Version Sicherheitsupdates erhält.
  • Fehlersuche: Fehler treten oft nur in bestimmten Builds auf. Mit der Build-Nummer findest du passende Hinweise.
  • Anleitungen: Menüs und Einstellungen unterscheiden sich zwischen Versionen. Mit der Angabe findest du die richtige Anleitung.

Installierte Updates und Build nachvollziehen

Unter „Windows Update“ und „Updateverlauf“ siehst du, welche Qualitätsupdates installiert wurden. Jedes trägt eine KB-Nummer. Der Build wächst mit jedem Update. Wenn ein Update fehlschlägt oder der Build nicht steigt, lohnt sich die Fehlersuche. Hinweise liefert Windows-Update-Fehler beheben mit SFC und DISM. Alte Windows-Versionen kannst du in der Regel nur über Funktionsupdates aktualisieren, die Windows Update anbietet, sobald dein System dafür bereit ist.

Der Unterschied zwischen Version und Build im Alltag

Die Version bleibt über Monate gleich. Sie ändert sich nur mit dem großen Funktionsupdate. Der Build dagegen verändert sich mit den monatlichen Sicherheitsupdates. Wenn ein Hersteller schreibt, ein Programm laufe ab einer bestimmten Version, genügt die Versionsnummer. Bei Fehlerberichten, die sich auf einen bestimmten Fehler beziehen, ist der vollständige Build mit der Nummer hinter dem Punkt gefragt. Notiere deshalb beides, wenn du Support anfragst.

Häufige Fragen

Wo finde ich die Seriennummer oder den Produktschlüssel?

Die Seriennummer des Geräts steht oft auf dem Gehäuse. Ein Produktschlüssel ist bei digitaler Lizenz nicht sichtbar, weil die Lizenz an die Hardware gebunden wird.

Was bedeutet ein Kürzel aus Ziffern und H1 oder H2?

Es steht für das Funktionsupdate: Jahr und Halbjahr der Veröffentlichung.

Warum zeigt winver und Einstellungen leicht unterschiedliche Angaben?

Beide lesen denselben Stand. Unterschiede entstehen höchstens durch Rundung der Darstellung oder durch einen ausstehenden Neustart nach einem Update.

Muss ich die Version immer aktualisieren?

Ja, im Rahmen des Supports. Läuft der Support einer Version aus, erhältst du keine Sicherheitsupdates mehr.

Wissen, was läuft

Mit winver und der Info-Seite hast du Version, Build, Edition und Systemtyp in Sekunden im Blick.

Zum PC-Konfigurator Update-Fehler beheben Windows-11-Check

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