Intel Core i3 10100e vs AMD Ryzen 7 3700x Vergleich

Intel Core i3 10100E vs AMD Ryzen 7 3700X

CPU
intel
Intel Core i3 10100E
4 Kerne / 4 Threads3.20 – 3.80 GHzLGA 12006 MB L3-Cache65 W TDP
Score: 6.230
VS
CPU
AMD
AMD Ryzen 7 3700X
8 Kerne / 16 Threads3.60 – 4.40 GHzAM4 (PGA 1331)32 MB L3-Cache65 W TDP
Score: 19.808
Gewinner +0%
Intel Core i3 10100E (6.230) AMD Ryzen 7 3700X (19.808)
24%
76%
Relativer Leistungsanteil basierend auf Benchmark-Score
Intel Core i3 10100E
AMD Ryzen 7 3700X Gewinner
Hersteller
Intel
AMD
Socket
LGA 1200
AM4 (PGA 1331)
Architektur
Comet Lake S
Matisse (Zen 2)
Lithographie
14 nm
7 nm
Erscheinungsjahr
2020
2019
Kerne
4
8
Threads
4
16
Basistakt
3.20 GHz
3.60 GHz
Boost-Takt
3.80 GHz
4.40 GHz
TDP
65 W
65 W
L3-Cache
6 MB
32 MB
RAM-Typ
DDR4
DDR4
PCIe
Gen 3
Gen 4
Benchmark Score
6230
19808

AMD Ryzen 7 3700X vs Intel Core i3 10100E – CPU Vergleich

Klarer GewinnerAMD Ryzen 7 3700X +120 %

Mindestens ein Score basiert auf geschätzten Werten – die Tendenz ist zuverlässig, der genaue Prozentwert kann abweichen.

Im Direktvergleich zwischen AMD Ryzen 7 3700X und Intel Core i3 10100E setzt sich AMD Ryzen 7 3700X mit 120 % Vorsprung klar durch. Beachte außerdem: Intel Core i3 10100E hat eine integrierte Grafik, AMD Ryzen 7 3700X benötigt zwingend eine dedizierte GPU.

Benchmark-Vergleich · AMD Ryzen 7 3700X vs Intel Core i3 10100E · Vorsprung: 120 %

Leistungsanalyse im Detail

Im Benchmark-Test erreicht der AMD Ryzen 7 3700X einen Score von 19,808, während der Intel Core i3 10100E auf 6,230 kommt. Das ergibt einen Leistungsunterschied von 120 %.

Besonders relevant für Gamer: Der Single-Thread-Takt bestimmt maßgeblich die Gaming-Performance, da die meisten Spiele von wenigen schnellen Kernen profitieren. Bei Workloads wie Video-Encoding oder 3D-Rendering kommt es hingegen auf die Gesamtzahl der Kerne an.

Architektur und Generationsunterschied

Die Architekturen unterscheiden sich: Matisse (Zen 2) vs Comet Lake S. Intel Core i3 10100E nutzt die neuere Fertigungsgeneration, was sich positiv auf Effizienz und IPC (Instruktionen pro Takt) auswirkt.

Technische Eckdaten im Überblick

EigenschaftAMD Ryzen 7 3700XIntel Core i3 10100E
Benchmark-Score19,8086,230
Kerne84
Threads164
Boost-Takt4.40 GHz3.80 GHz
TDP65 W65 W
L3-Cache32 MB6 MB
ArchitekturMatisse (Zen 2)Comet Lake S
SocketAM4 (PGA 1331)LGA 1200
RAM-TypDDR4DDR4

Wichtige Unterschiede im Detail

Integrierte Grafik: Intel Core i3 10100E verfügt über eine integrierte Grafikeinheit (Intel UHD Graphics 630), AMD Ryzen 7 3700X hingegen nicht. Ohne iGPU ist zwingend eine dedizierte Grafikkarte erforderlich – ohne sie gibt es kein Bild. Die iGPU eignet sich für Office, Browser und leichte Medienanwendungen; für Gaming ist eine separate GPU in beiden Fällen empfehlenswert. Besitzer von Intel Core i3 10100E profitieren außerdem von Intel Quick Sync Video für hardwarebeschleunigtes Video-Encoding.

Kernanzahl: AMD Ryzen 7 3700X hat 8 Kerne / 16 Threads, Intel Core i3 10100E hat 4 Kerne / 4 Threads. AMD Ryzen 7 3700X profitiert bei Multitasking, Video-Rendering und parallelen Workloads von der höheren Kernzahl.

Boost-Takt: AMD Ryzen 7 3700X taktet mit bis zu 4.4 GHz, Intel Core i3 10100E mit 3.8 GHz. Ein höherer Boost-Takt wirkt sich direkt auf die Single-Thread-Leistung aus – relevant für Gaming und latenzempfindliche Anwendungen. AMD Ryzen 7 3700X hat hier den Vorteil.

Einsatzbereiche und Praxisvergleich

Für Gaming ist AMD Ryzen 7 3700X die empfehlenswertere Wahl, wenn der Preisunterschied gering ist. Bei reinen Office- und Produktivitäts-Workloads ist der Unterschied von 120 % im Alltag kaum spürbar.

Kaufempfehlung

AMD Ryzen 7 3700X ist in diesem Vergleich die Empfehlung. Intel Core i3 10100E bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn das Budget enger ist.

Häufige Fragen

Welcher Prozessor ist besser?
AMD Ryzen 7 3700X gewinnt mit 120 % Vorsprung.
Lohnt sich das Upgrade?
Bei mehr als 20 % Unterschied ist ein Upgrade in der Regel spürbar. Bei weniger als 10 % lohnt sich der Wechsel kaum.

Fazit

AMD Ryzen 7 3700X gewinnt diesen Vergleich mit 120 % Vorsprung. Für anspruchsvolle Anwendungen ist er die bessere Wahl – Intel Core i3 10100E bleibt eine solide Option für budgetbewusste Nutzer.

Plattform, Kompatibilität und Zukunftssicherheit

Bei der Wahl zwischen AMD Ryzen 7 3700X und Intel Core i3 10100E spielen neben der reinen Rechenleistung auch Plattformfragen eine wichtige Rolle. Unterschiedliche Sockel bedeuten unterschiedliche Mainboard-Anforderungen – wer bereits ein System hat, sollte die Kompatibilität vor dem Kauf prüfen.

Energieeffizienz und Kühlung

Beide Prozessoren liegen im ähnlichen TDP-Bereich. Ein energieeffizienterer Prozessor läuft kühler und stellt geringere Anforderungen an das Kühlsystem – relevant für kompakte Builds oder leise Systeme.

RAM und Plattform-Ökosystem

Neuere Prozessoren unterstützen häufig DDR5-RAM und PCIe 5.0, was für Zukunftssicherheit sorgt. Wer heute in eine Plattform mit DDR5-Unterstützung investiert, profitiert langfristig von schnellerem RAM und mehr Bandbreite für GPU und Storage.

Empfehlung für verschiedene Nutzerprofile

Gaming: AMD Ryzen 7 3700X ist die bessere Wahl wenn Frameraten und niedrige Latenzen Priorität haben. Bei 1080p mit aktuellen GPUs sind beide Prozessoren für die meisten Spiele ausreichend.

Content Creation: Mehr Kerne und Threads zahlen sich bei Video-Rendering, 3D-Modellierung oder Code-Kompilierung aus. AMD Ryzen 7 3700X bietet hier in der Regel den größeren Vorteil.

Budget-Empfehlung: Wer Kosten sparen möchte, ohne merklich auf Leistung zu verzichten, sollte den Preisunterschied im Verhältnis zum Leistungsgewinn von 120 % abwägen.

Detailbetrachtung: Kerne, Cache und Plattform

AMD Ryzen 7 3700X bringt 8 Kerne und 16 Threads mit, während Intel Core i3 10100E auf 4 Kerne und 4 Threads setzt. Die Kernanzahl allein sagt wenig über die Gaming-Performance – entscheidend ist der Single-Thread-Takt, also wie schnell ein einzelner Kern arbeitet. Bei Multitasking, Streaming oder Content-Creation hingegen zahlen sich mehr Kerne direkt aus.

L3-Cache und seine Bedeutung

Der L3-Cache beträgt bei AMD Ryzen 7 3700X 32 MB, bei Intel Core i3 10100E 6 MB. Ein größerer Cache reduziert Latenzen und verbessert die Performance bei Workloads mit wiederholtem Datenzugriff.

Systemzusammenstellung: Was sonst noch zählt

Die CPU ist nur ein Teil des Gesamtsystems. Für maximale Performance sollte der Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb laufen und auf den empfohlenen Takt des Prozessors konfiguriert sein. Achte darauf, dass der Arbeitsspeicher zum empfohlenen Takt des Prozessors konfiguriert ist – falsch eingestellter RAM kostet messbar Performance.

Das Mainboard sollte zum Sockel der gewählten CPU passen und idealerweise Unterstützung für zukünftige Prozessor-Generationen bieten. Wer langfristig plant, sollte auf Plattformen mit längerem Update-Zyklus setzen.

Kühlung und Thermik

Beide Prozessoren benötigen ausreichend Kühlung um dauerhaft bei maximaler Leistung zu arbeiten. Ein guter Boxed-Kühler reicht für Office-Betrieb, für Gaming und Dauerlast empfiehlt sich ein Aftermarket-Kühler ab 40–50 € Preisklasse. Tower-Kühler oder kompakte Wasserkühlungen halten die Temperaturen stabiler und ermöglichen höhere Boost-Frequenzen über längere Zeit.

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