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Word Abbildungen beschriften: Verzeichnis und Querverweise

Word-Abbildungen beschriften, Querverweise einfügen und ein Abbildungsverzeichnis erstellen, damit Nummern automatisch stimmen und Dokumente ordentlich wirken.

📅 28.10.2026 🔄 Aktualisiert: 29.10.2026 ⏱ 9 Min. Lesezeit 📝 1,700 Wörter
Office & Produktivität
Autor: Kujtim Dubovci 👁 2 Aufrufe

Kurz gesagt

Füge Beschriftungen automatisch ein, verweise per Querverweis im Text, erstelle das Abbildungsverzeichnis und aktualisiere vor der Abgabe alle Felder.

Handgetippte Abbildungsnummern geraten schnell durcheinander. Mit automatischen Beschriftungen und Querverweisen bleibt alles stimmig.

Hier lernst du, wie du Abbildungen beschriftest, im Text darauf verweist und ein Verzeichnis erzeugst.

Auf einen Blick

  1. Beschriftungen automatisch einfügen.
  2. Im Text per Querverweis verweisen.
  3. Abbildungsverzeichnis einfügen.
  4. Vor der Abgabe Felder aktualisieren.

Warum Beschriftungen und Verzeichnisse sinnvoll sind

Abbildungen und Tabellen ohne Beschriftung sind schwer zu zitieren und zu finden. Mit Word-Beschriftungen nummerierst du automatisch, verweist per Querverweis im Text und erzeugst ein Abbildungsverzeichnis. Änderst du die Reihenfolge, passt Word alle Nummern an. Das spart Zeit und verhindert falsche Verweise, besonders in längeren Dokumenten.

Automatische Beschriftungen sind die Grundlage jedes sauberen Verzeichnisses.

FunktionZweckWo in Word
Beschriftung einfügenAutomatische Nummer und TextReferenzen
QuerverweisVerweis im TextReferenzen
AbbildungsverzeichnisListe aller AbbildungenReferenzen
Felder aktualisierenNummern anpassenF9 oder Rechtsklick

💡 Felder konsequent aktualisieren

Vor Druck und Export alles markieren und F9 drücken. So stimmen Nummern und Seitenzahlen.

Wenn du Abbildungen nutzt, dann beschrifte sie automatisch. Wenn du Nummern tippst, dann ersetze sie.

Eine Beschriftung einfügen

Markiere die Abbildung oder Tabelle, wähle unter Referenzen Beschriftung einfügen und gib den Text ein. Word vergibt die Nummer automatisch. Wähle die Bezeichnung Abbildung oder Tabelle und die Position darüber oder darunter. Bilder fügst du wie in Word: Bilder einfügen, Textumbruch und Position richtig beschrieben ein.

  1. Objekt markieren.
  2. Referenzen, Beschriftung einfügen.
  3. Bezeichnung und Text wählen.
  4. Position festlegen.

Wenn du im Text verweist, dann nutze Querverweise. Wenn sich die Reihenfolge ändert, dann aktualisiere Felder.

Querverweise im Text

Statt Abbildung 3 von Hand zu tippen, fügst du einen Querverweis ein. Er zeigt immer die aktuelle Nummer und lässt sich aktualisieren. Das ist wichtig, wenn du später Abbildungen einschiebst. Wähle Querverweis, den Typ Abbildung und die gewünschte Beschriftung.

  • Querverweis statt Handeingabe.
  • Typ Abbildung oder Tabelle wählen.
  • Nur Beschriftung und Nummer einfügen.
  • Felder vor Abgabe aktualisieren.

Wenn ein Verzeichnis gefragt ist, dann füge es über Referenzen ein. Wenn Einträge fehlen, dann prüfe die Beschriftung.

Abbildungsverzeichnis erstellen

Wenn alle Beschriftungen stehen, fügst du unter Referenzen ein Abbildungsverzeichnis ein. Word sammelt alle Beschriftungen einer Bezeichnung und zeigt Seitenzahlen. Das Verzeichnis lässt sich formatieren und aktualisieren. Ein Inhaltsverzeichnis erstellst du ähnlich, siehe Word: Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen einrichten.

  1. Cursor an die Stelle setzen.
  2. Referenzen, Abbildungsverzeichnis wählen.
  3. Bezeichnung auswählen.
  4. Format festlegen und einfügen.

Wenn das Layout verrutscht, dann prüfe den Textumbruch. Wenn Bild und Text getrennt sind, dann fasse sie zusammen.

Felder aktualisieren

Nach Änderungen müssen Nummern und Verzeichnisse aktualisiert werden. Markiere das Dokument mit Strg+A und drücke F9, oder nutze Rechtsklick auf das Verzeichnis. Vor dem Druck lohnt sich eine letzte Aktualisierung, damit Seitenzahlen stimmen.

Ohne Aktualisierung zeigen Verzeichnisse alte Stände.

🔒 Vor großen Änderungen sichern

Speichere eine Kopie, bevor du Abbildungen verschiebst oder Felder aktualisierst. So kannst du Fehler leicht rückgängig machen.

Wenn Vorgaben bestehen, dann halte dich daran. Wenn sie fehlen, dann bleibe konsequent bei einer Variante.

Beschriftungen formatieren

Die Formatvorlage Beschriftung steuert Schrift, Größe und Abstand. Ändere sie, damit alle Beschriftungen einheitlich aussehen. Kleiner und kursiv wirkt dezent, Abstand zur Abbildung sorgt für Ruhe. Nutze die Vorlage, wie Word-Formatvorlagen nutzen erläutert.

  • Formatvorlage Beschriftung anpassen.
  • Einheitliche Größe.
  • Abstand zur Abbildung.
  • Position konsequent halten.

Tabellenbeschriftungen

Tabellen werden meist oberhalb beschriftet, Abbildungen unterhalb. Das ist eine verbreitete Regel, aber keine Pflicht. Prüfe Vorgaben deiner Hochschule oder Firma. Auch Tabellen lassen sich in einem eigenen Verzeichnis sammeln.

Halte die Position im ganzen Dokument gleich.

Nummern mit Kapitel verknüpfen

Bei längeren Arbeiten kann die Nummer das Kapitel enthalten, etwa Abbildung 2.1. Dafür muss die Gliederung mit Überschriften verknüpft sein. Aktiviere in den Beschriftungsoptionen die Kapitelnummer. So behalten Nummern ihren Zusammenhang auch bei Umstellungen.

  • Überschriften nummerieren.
  • Kapitelnummer in der Beschriftung aktivieren.
  • Trennzeichen wählen.
  • Reihenfolge prüfen.

Abkürzungsverzeichnis und Tabellen

Neben Abbildungen helfen weitere Verzeichnisse, etwa ein Abkürzungsverzeichnis oder Tabellenverzeichnis. Sie machen Dokumente übersichtlicher. Plane sie früh ein und halte die Namen konsistent.

Verzeichnisse dienen dem Leser, nicht dem Layout.

Herkunft fremder Abbildungen

Wenn du fremde Abbildungen nutzt, brauchst du meist Quellen- und Rechteangaben. Setze sie in die Beschriftung oder darunter. Prüfe, ob du die Abbildung überhaupt verwenden darfst. Eigene Grafiken sind einfacher zu handhaben.

  • Rechte prüfen.
  • Quelle direkt bei der Abbildung.
  • Eigene Grafiken bevorzugen.
  • Einheitliche Schreibweise.

Abschlussarbeiten und Vorgaben

Hochschulen schreiben oft Format und Position von Beschriftungen vor. Prüfe die Vorgaben vor dem Layout. Weitere Hinweise zu Verzeichnissen und Fußnoten findest du in Word Abschlussarbeit formatieren.

Vorgaben der Institution gehen vor allgemeinen Empfehlungen.

Alternativtexte ergänzen

Für barrierearme Dokumente brauchst du zu Abbildungen Alternativtexte. Sie beschreiben kurz, was zu sehen ist, und helfen Screenreadern. Ergänze sie im Kontextmenü des Bildes unter Alternativtext. Das ergänzt die Beschriftung, ersetzt sie aber nicht.

  • Alternativtext kurz halten.
  • Inhalt beschreiben.
  • Dekoratives markieren.
  • Beschriftung zusätzlich nutzen.

Layout und Textumbruch

Bilder im Text verschieben das Layout, wenn der Umbruch nicht stimmt. Setze Bilder bevorzugt im Text mit Zeilenumbruch oder oben und unten, damit Beschriftungen beieinander bleiben. Binde Bild und Beschriftung in eine Tabelle oder ein Textfeld, wenn sie zusammenbleiben sollen.

Bild und Beschriftung gehören zusammen und sollten gemeinsam umbrechen.

Typische Fehler

Häufige Fehler sind Nummern von Hand getippt, fehlende Aktualisierung, uneinheitliche Position und verwaiste Beschriftungen am Seitenende. Prüfe diese Punkte vor der Abgabe.

  • Nummern von Hand getippt.
  • Felder nicht aktualisiert.
  • Position uneinheitlich.
  • Beschriftung vom Bild getrennt.

Korrektur und Umstellung

Wenn du Abbildungen verschiebst oder löschst, aktualisiere Felder und prüfe Querverweise. Fehlermeldungen wie Fehler: Referenz nicht gefunden deuten auf gelöschte Beschriftungen hin. Ersetze dann den Verweis oder füge die Beschriftung neu ein.

  1. Änderung durchführen.
  2. Alle Felder aktualisieren.
  3. Fehlermeldungen suchen.
  4. Verweise korrigieren.

In einer Vorlage festhalten

Lege Beschriftungsstil, Verzeichnisformat und Querverweise in einer Dokumentvorlage an. So startest du jedes Dokument mit gleichen Einstellungen. Das lohnt sich für Berichte, Arbeiten und Handbücher.

Einmal einrichten, oft nutzen.

Export als PDF

Beim Export als PDF bleiben Verzeichnisse und Querverweise als Links erhalten, wenn du die Option wählst. Aktualisiere vorher alle Felder und prüfe das Ergebnis in der Vorschau. So bleibt das Dokument navigierbar.

  • Felder vor Export aktualisieren.
  • Lesezeichen aktivieren.
  • Vorschau prüfen.
  • Dateigröße kontrollieren.

Checkliste vor der Abgabe

Alle Abbildungen beschriftet, Querverweise gesetzt, Verzeichnis eingefügt, Felder aktualisiert, Formatierung geprüft, Vorgaben abgeglichen. Gehe die Liste Schritt für Schritt durch.

  1. Beschriftungen prüfen.
  2. Querverweise testen.
  3. Verzeichnis aktualisieren.
  4. Vorgaben abgleichen.
  5. Als PDF kontrollieren.

Beispielablauf für einen Bericht

Stell dir einen Bericht mit zwölf Abbildungen vor. Du fügst alle Bilder ein, beschriftest sie nacheinander, setzt im Text Querverweise und erzeugst am Ende das Verzeichnis. Später schiebst du eine Abbildung nach vorn: Mit einem Klick auf Felder aktualisieren stimmen alle Nummern wieder, und kein Verweis ist falsch. Genau dafür sind automatische Beschriftungen gedacht.

  • Bilder einfügen.
  • Nacheinander beschriften.
  • Querverweise im Text setzen.
  • Verzeichnis erzeugen und aktualisieren.

Bildgröße und Auflösung

Große Bilder blähen das Dokument auf. Verkleinere Fotos vor dem Einfügen oder nutze die Bildkomprimierung von Word. Für Druck brauchst du mehr Auflösung als für den Bildschirm. Achte darauf, dass Beschriftungen gut lesbar bleiben und Bilder nicht verzerrt werden.

Seitenverhältnis immer beibehalten, damit nichts gestreckt wirkt.

Diagramme und Screenshots beschriften

Auch Diagramme und Screenshots verdienen eine Beschriftung. Sie erklärt, was zu sehen ist, und macht die Quelle klar. Schreibe die Beschriftung so, dass sie auch ohne den Fließtext verständlich ist. Das hilft Lesern, die nur überfliegen.

  1. Objekt einfügen.
  2. Beschriftung hinzufügen.
  3. Aussage in einem Satz formulieren.
  4. Im Text darauf verweisen.

Beschriftungen als Lesehilfe

Gute Beschriftungen sind kurz, präzise und eindeutig. Sie nennen das Thema und bei Diagrammen die wichtigste Aussage. Vermeide doppelte Informationen aus dem Fließtext. Wer nur die Abbildungen durchblättert, soll den Inhalt grob verstehen. Das erhöht den Nutzen jedes Dokuments.

  • Kurz und eindeutig formulieren.
  • Kernaussage nennen.
  • Doppelungen vermeiden.
  • Einheitlichen Stil halten.

Zusammenarbeit im Team

Wenn mehrere Personen am Dokument arbeiten, sollten alle dieselbe Vorlage und denselben Beschriftungsstil nutzen. Legt fest, wer die Verzeichnisse am Ende aktualisiert, damit Stände nicht auseinanderlaufen. Nutzt Kommentare statt Änderungen im Text, wenn ihr euch abstimmt.

Eine zuständige Person für die Endkontrolle verhindert Chaos.

Kleine Tipps für den Alltag

Setze Beschriftungen gleich beim Einfügen, nicht erst am Ende. So vergisst du keine. Nutze Tastenkürzel und die Formatvorlage, und speichere regelmäßig. Ein kurzer Blick in die Navigation zeigt die Struktur und hilft, Fehler früh zu entdecken.

  • Sofort beschriften.
  • Regelmäßig speichern.
  • Navigation nutzen.
  • Vorlage wiederverwenden.

Was dieser Beitrag nicht ersetzt

  • Er ersetzt keine Vorgaben von Hochschule oder Firma.
  • Menüs unterscheiden sich je nach Word-Version.
  • Er klärt keine Bildrechte.
  • Er ersetzt keine Satzsoftware.

Wenn es nicht klappt: typische Stolperfallen

Nummern stimmen nicht

Felder aktualisieren.

Querverweis zeigt Fehler

Beschriftung neu einfügen.

Verzeichnis leer

Bezeichnung und Beschriftungen prüfen.

Beschriftung am Seitenende allein

Mit Bild verbinden.

Seitenzahlen falsch

Alle Felder aktualisieren.

Format uneinheitlich

Formatvorlage anpassen.

Häufige Fragen

Wo finde ich Beschriftungen?

Unter Referenzen.

Warum aktualisieren?

Damit Nummern und Seiten stimmen.

Darf die Beschriftung unten stehen?

Ja, die Position ist frei, sei konsequent.

Kann ich eigene Bezeichnungen anlegen?

Ja, über Bezeichnung neu.

Brauche ich ein Verzeichnis?

Bei längeren Dokumenten sehr nützlich.

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